Wieder ein wichtiger Termin zum Klimaprojekt Energie am Forschungszentrum. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern des Ministeriums für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport des Landes Schleswig-Holstein (Referat Landesplanung), Frau Beate Domin und ihren Referenten, dem Kreis Segeberg mit Herrn Schrenk und Herrn Drews, dem Amt Itzstedt mit Amtsdirektor Dirk Willhöft sowie dem Forschungszentrum Borstel mit Zentrumsdirektorin Prof. Dr. Susanne Krauss-Etschmann, Kaufmännischem Leiter Jürgen Repp und Vadim Eisenstein haben wir über die nächsten Schritte gesprochen.
Ziel des Projekts ist es, den Forschungsstandort Borstel langfristig klimaneutral und möglichst energieautark aufzustellen. Geplant sind die Erweiterung der Biogasanlage von derzeit rund 1,3 MW auf rund 15 MW, eine rund 5 Hektar große Photovoltaik-Freiflächenanlage sowie ein zentraler Energie- und Wärmespeicher. Damit wird nicht nur der Forschungsstandort gestärkt – auch für die Gemeinde Sülfeld bietet das Projekt im Rahmen der kommunalen Wärmeplanung große Chancen.
Seit Februar laufen dazu intensive Gespräche. Ein Knackpunkt sind die landschaftlichen Grünzüge, da sie für die weitere Planung eine wichtige Rolle spielen.
Heute sind wir ein gutes Stück weitergekommen. Gemeinsam mit der Landesplanung konnten wir die Situation direkt vor Ort besprechen und unsere Argumente zu den Grünzügen austauschen. Dabei haben wir positive Signale für die weitere Entwicklung des Projekts erhalten – ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Umsetzung.
Anschließend ging es gemeinsam über die vorgesehenen Projektflächen. Vor Ort haben wir uns die geplanten Standorte für die Photovoltaik-Anlage, den Energie- und Wärmespeicher sowie die Erweiterung der Biogasanlage angesehen und die örtlichen Gegebenheiten besprochen.
Ich freue mich, dass wir bei diesem spannenden Zukunftsprojekt gemeinsam Schritt für Schritt vorankommen. Das Projekt bietet große Chancen für den Forschungsstandort Borstel, für unsere Gemeinde Sülfeld und für eine nachhaltige Energieversorgung in der Region.
Marek Krysiak
-Bürgermeister der Gemeinde Sülfeld-
Text + Fotos: Marek Krysiak/MK
